Persönliches Profil

Ich, Maren Schneider, wurde am 11. Mai 1971 in Unna geboren.

Heute bin ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie, Autorin und Lehrerin für Achtsamkeit, Meditation und Stressbewältigung in eigener Praxis tätig.

 

Meine Ausbildungen absolvierte ich u. a. am Institut für Achtsamkeit und Stressbewältigung in Bedburg, der IHK Düsseldorf, den Paracelsus-Schulen und in der Akademie für gesundes Leben in Oberursel.

 

Die für mich wichtigsten und prägendsten Lehrer, bei denen ich lernen durfte, waren für mich Dr. Linda Myoki Lehrhaupt (Bedburg), Prof. Mark Williams (Oxford), Prof. Jon Kabat-Zinn und Prof. Saki Santorelli (USA), Dipl. Psych. Norman Ehlert, Dr. Willem Lammers, Gabriele und Robert Rother, Maya de Fries, Vicky Gabriel und William Anderson, Lama Gendün Rinpoche, Lama Yeshe Sangmo, Lama Dordje Drölma und Lama Drime Öser.

 

In meinen 24 Jahren Berufstätigkeit sammelte ich eine Fülle an Erfahrungen, positiv wie negativ. Ich arbeitete im öffentlichen Dienst, in der freien Wirtschaft, in großen Konzernen, mittelständischen Unternehmen und Kleinbetrieben. Über die Jahre erlernte ich mehrere Berufe, erlebte Erfolge und Niederlagen, Aufschwung von Firmen und auch deren Niedergang, erlebte Mobbing, Arbeitslosigkeit und berufliche sowie private Neuanfänge und Höhenflüge. Nach einer Ausbildung zur Büroassistentin arbeitete ich als Sekretärin, empfand diese Arbeit jedoch als Sackgasse, kündigte und bildete mich weiter als Gestaltungstechnische Assistentin, Fachrichtung: Grafik. Mein Ziel: Meine Kreativität als Grafikerin in Werbeagenturen zu leben. Ich finanzierte mir mein Studium durch abendliche Nebenjobs als CAD-Zeichnerin. Nach der Ausbildung arbeitete ich mich von der Pike an hoch, begann als einfache DTP-Kraft in einer Druckerei, ging dann in meine erste Werbeagentur als Layouterin, wechselte in eine andere Agentur, wurde Junior-Artdirektorin und schließlich Art-Direktorin. Mein Ziel schien erreicht. Bis mein Leben sich erneut wandelte.

 

12 Jahre war ich bereits erfolgreich als Grafikerin und Art-Direktorin auf Etats namhafter Großkunden tätig. 12 Jahre Zeitdruck, Nachtarbeit und Stress pur. Grenzen wurden überschritten, Kraftreserven ohne darüber nachzudenken für "wichtige" Projekte und Nachtschichten aufgebraucht. Erfolge berauschten, gaben Bestätigung und das Gefühl, alles erreichen zu können und unbegrenzte Kraftreserven zu haben. Doch die Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse machte sich plötzlich durch psychosomatische Beschwerden wie chronische Rückenschmerzen, Hörsturz und Tinnitus bemerkbar. Die Frage nach dem Sinn nagte unterschwellig an mir. Arbeit, die mir bisher große Freude gemacht hatte, wurde schal und sinnentlehrt. Ich brauchte eine Auszeit. Auf Sinnsuche bereiste ich den Himalaya, wanderte in großen Höhen, erlebte durch die Höhenkrankheit die Zerbrechlichkeit und Kostbarkeit des Lebens und was es bedeutet, sich auf den eigenen Tod vorzubereiten. Ich verbrachte einige Zeit in Ladakh mit den Nomaden der Tschangtang-Ebene in ihrem Winterlager, engagierte mich in einem Schulprojekt speziell für Nomadenkinder (www.kailash-ev.org) und suchte nach Alternativen zu meinem bisherigen Leben. Wieder zurück in Düsseldorf wurde mir immer klarer, dass mein eingeschlagener Weg in der Werbung eine Sackgasse war und nicht mehr viel mit mir gemeinsam hatte.

 

Dann kam der 11. September 2001. Seine Ereignisse erschütterten die Welt und zeigten mir nocheinmal wie flüchtig, kostbar und zerbrechlich unser Leben ist. Was machte ich mit meinem Leben? Was war der Sinn meines Lebens? Was war wirklich wesentlich? Die Erkenntnis: Ich wollte mein Leben nicht mehr der flüchtigen, schillernden und zutiefst illusorischen Welt der Werbung schenken und damit vergeuden, unter Aufbietung all meiner Kräfte und auf Kosten meiner Gesundheit Illusionen zu schaffen, die einer Fatamorgana gleich waren ohne jeglichen Wert. Darauf folgte ein Burn-out mit Erschöpfungsdepression. Ich war vollkommen arbeitsunfähig. Selbst die Dinge des täglichen Lebens, wie Aufstehen und Tee-kochen war nicht mehr möglich, von Einkaufen gehen mal ganz abgesehen. Diese absolute Kraftlosigkeit zwang mich dazu inne zu halten und schließlich Entscheidungen für mein Leben zu fällen, die längst überfällig waren, mit der Konsequenz, dass ich einen endgültigen Strich unter meine Zeit als Grafikerin setzte. Ich kehrte der Werbung den Rücken und stieg aus.

 

Seit dem ich 1997 den buddhistischen Meditations-Meister Gendün Rinpotsche getroffen hatte, ging ich bereits den Weg der Meditation und studierte die Lehren des Buddhismus, deren Weisheit für mein Leben prägend wurden.

 

Nach dem Ausstieg intensivierte ich meine Meditationspraxis und sie half mir, mit meiner Erschöpfung besser umzugehen, ein Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Körper und Geist zu schaffen und meinen selbstgemachten Stressmuster zu durchschauen.

 

Die Kraft der Meditation, die Achtsamkeit und eine entschleunigte Lebensweise bewirkten einen tiefen Heilungs- und Entwicklungsprozess. Zu erfahren, dass wirkliche Heilung nur in uns selbst stattfindet, ließ mich tieferen Zugang zu alternativen Heilmethoden finden. Meine Mutter hatte mir schon als Kind die Heilkraft der Natur und altes überliefertes Heilkräuterwissen nahe gebracht.

 

Nach einer Zeit der intensiven Zurückziehung und Orientierung richtete ich mein Leben wieder neu aus, bildete mich entsprechend weiter und gründete das Institut, um Menschen in Ihren persönlichen Stress- und Krisenzeiten zu unterstützen, ihren persönlichen Weg zu finden.

 

Nun gehe ich meinen neuen Weg, und meine Aufgabe erfüllt mich mit tiefer Freude. Dabei ist es mehr als nur eine Aufgabe oder Arbeit. Es ist die Kunst, ein aufmerksames, achtsames Leben zu führen und diese Kunst anderen Menschen weiter zu geben. Seit Ende 2004 unterrichte ich nun MBSR, über 500 Menschen haben insgesamt bereits an meinen MBSR/MBCT-Kursen, -Seminaren und -individuellen Einzelsitzungen teilgenommen und ich bin dankbar und glücklich, dass ich sie alle ein Stück Ihres Lebens begleiten durfte.

 

Fest im Leben stehend, mit einem reichen Erfahrungsschatz, freue ich mich, vielen Menschen ein kompetenter Begleiter auf ihrem Weg im Abenteuer Leben zu sein.